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Wie zeichnet man Autorennamen in Fußnoten einer rechtswissenschaftlichen Arbeit aus

Wenn es um die Auszeichnung von Autorennamen in Fußnoten oder auch Klammerverweisen geht, sieht man in juristischen Arbeiten zumeist zwei Auszeichnungsarten – kursiv oder KAPITÄLCHEN – und drei Verwendungsarten – gar nicht, angemessen oder zu viel. Das liegt dran, dass häufiger die Hervorhebung eines Verfassers aufgrund von Konventionen oder redaktionellen Vorgaben erfolgt und seltener der eigentliche Sinn der Hervorhebung hinterfragt wird.

"Entdecke unsere Verfassung!"

Der Chaos Computer Club (CCC) hat zum 64. Geburtstag des Grundgesetzes eine umfassende synoptische Fassung in Form einer Website herausgegeben: DocPatch. Damit soll jeder die Entwicklung des Grundgesetzes seit Inkrafttreten im Jahr 1949 in Graphiken und Texten nachvollziehen können.

Kritik an openJur – Warum Vorstand Benjamin Bremert einem Interview erst zusagte und nach Erhalt der Fragen nichts mehr sagte

Bei der Suche nach Gerichtsentscheidungen stoßen Rechtsinteressierte immer öfter auf openJur. Dies mag kaum verwundern, denn die im Dezember 2008 gegründete „freie juristische Datenbank“ umfasst mittlerweile nach eigenen Bekundungen „mehr als eine viertel Million“ Gerichtsentscheidungen sowie über 80 Gesetzbücher, die zur kostenlosen Nutzung bereitstehen. Über den Hintergrund von openJur ist hingegen weitaus weniger zu finden. Vor einiger Zeit sendete ich deshalb über das Kontaktformular der Website eine Anfrage für ein kurzes Interview. Benjamin Bremert, der erste Vorsitzende des gleichnamigen Trägervereins der Website und Rechtsstudent in Kiel, antwortete keine Stunde später, er stehe für ein Interview gerne zur Verfügung. Nachdem ihm die Fragen zugesandt wurden, stand und entstand, auch nach einem Nachhaken nach einer Woche, leider nichts mehr. Waren die Fragen etwa zu kritisch? Eine kritische Selbstbeantwortung.

Staatsanwalt war Pornodarsteller: Ja, und?

Gestern berichtete Denis Krick (dkr) von Spiegel Online unter dem Titel „YouTube-Video enttarnt Staatsanwalt als früheren Pornostar“ über den New Yorker Staatsanwalt Mark Suben, dessen Vergangenheit als Pornodarsteller in den siebziger Jahren in einem YouTube-Video vom 15. November enthüllt wurde. Der lediglich wiedergebende Artikel möchte – wie die zuvor veröffentlichten englischsprachigen Artikel in anderen Magazinen – zumindest ein leichtes Gefühl des Entsetzens wegen der Verleugnung der Vergangenheit für eine Wiederwahl, vielleicht gar Abscheu wegen der Gegensätzlichkeit von ehemaliger zu aktueller Tätigkeit beim Leser hervorrufen, er erreicht aber mit seiner oberflächlichen, einseitigen und unkritischen Betrachtungsweise genau das Gegenteil: Die Presse enthüllt damit ihre eigene Geilheit.

OpinioIuris-Eule hat Microsoft-Nachkommen

Die freie juristische Bibliothek OpinioIuris hat seit ihrer Gründung im Jahr 2010 eine in der Grundfarbe Royalblau gehaltene Eule mit lemniskatenförmigen Augen auf einer Waage in einem speziellen Rahmen als Logo. Diese Eule bekommt nun, ungewollt und unehelich, ein Kuckuckskind aus dem Hause Microsoft.

Die Webseite der Rechtsanwälte Kotz, oder: Wie ich im Web fast erblindete

Sie sind markant wie Ingo Lenßen und Partner, in englischsprachigen Kreisen werden sie auch schlicht „H.J.“ und „C.G.“ genannt, sie sind Senior und Junior und präsentieren sich charmant lächelnd in grauen Anzügen und mit pinken Krawatten – und passend dazu sind sie bei juristisch interessierten Internetnutzern bekannt wie ein bunter Hund: Die Rechtsanwälte Kotz. Man gönnt und wünscht diesen sympathisch wirkenden Herren alles – vor allem aber eine Webseite, in der ihre Vorliebe für konträre und grelle Farben nicht zum Ausdruck kommt und das erste einfallende adjektivische Attribut zur ihr keine Form des Nachnamens ist.

Im Verweis-, Paragraphen- und Typografie-Wirrwarr

Es gibt juristische Bücher, bei denen während des Lesens Freude aufkommen kann. Der Inhalt ist gut aufbereitet, die Sprache wohl gewählt und die Typografie stringent.