• warning: Creating default object from empty value in /www/htdocs/w00ca69e/sites/all/modules/viewsdisplaytabs/viewsdisplaytabs.module on line 459.
  • warning: Creating default object from empty value in /www/htdocs/w00ca69e/sites/all/modules/viewsdisplaytabs/viewsdisplaytabs.module on line 459.
  • warning: Creating default object from empty value in /www/htdocs/w00ca69e/sites/all/modules/viewsdisplaytabs/viewsdisplaytabs.module on line 459.

BVerfG, 07.12.2011 - 2 BvR 2500/09, 2 BvR 1857/10

Amtlicher Leitsatz

Zur Verwertbarkeit rechtswidrig erhobener personenbezogener Informationen im Strafprozess.

Tenor

BVerfG, 18.07.2006 - 1 BvL 1/04, 1 BvL 12/04

Amtlicher Leitsatz

BVerfG, 05.06.1973 - 1 BvR 536/72

1. Eine Rundfunk- oder Fernsehanstalt kann sich grundsätzlich für jede Sendung zunächst auf den Schutz des Art. 5 Abs. 1 GG berufen.

BVerfG, 14.02.1973 - 1 BvR 112/65

Die Rechtsprechung der Zivilgerichte, wonach bei schweren Verletzungen des allgemeinen Persönlichkeitsrechts Ersatz in Geld auch für immaterielle Schäden beansprucht werden kann, ist mit dem G

BVerfG, 31.01.1973 - 2 BvR 454/71

1. Das Grundrecht aus Art. 2 Abs. 1 GG schützt auch Rechtspositionen, die für die Entfaltung der Persönlichkeit notwendig sind.

BVerfG, 16.07.1969 - 1 BvL 19/63

Zur Verfassungsmäßigkeit einer Repräsentativstatistik.

Beschluß

des Ersten Senats vom 16. Juli 1969
- 1 BvL 19/63 -

EuGH, 13.05.2014 - C-131/12

In der Rechtssache C-131/12

Das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit (Art. 2 II 1 GG) – Schema

Kurzeinführung

(1) Art. 2 II 1 GG enthält zwei Grundrechte: Das Recht auf Leben und das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Das Recht auf Leben stellt im Grundgesetz „einen Höchstwert dar“,1 sodass die menschliche Existenz rein rechtlich von der Vernichtung geschützt ist. Die Abschaffung der Todesstrafe ist somit darin angelegt, wenn auch nicht offensichtlich, aber sodann in Art. 102 GG nochmals ausdrücklich bestätigt.2 Das Recht auf körperliche Unversehrtheit hängt damit insofern eng zusammen.3 Dieser kommt vor allem im Umweltrecht eine weitere hohe Bedeutung zu, da sich ein Umweltgrundrecht nicht aus der Verfassung ableiten lässt.4 Schwierig ist dabei, inwieweit auch rein psychische Einwirkungen unter den Anwendungsbereich des Art. 2 II 1 Alt. 2 GG fallen.5 Ferner betont Art. 2 II 1 GG aus historischer Sicht nochmals die Abkehr von der nationalsozialistischen Willkürherrschaft.6 Das Bundesverfassungsgericht leitet aus Art. 2 II 1 GG eine objektiv-rechtliche Dimension ab, also eine staatliche Pflicht zum Schutz des Lebens und der körperlichen Unversehrtheit.7

  1. 1. s. BVerfGE 49, 24 (53).
  2. 2. Münch/Kunig, GG Bd. 1, Art. 2, Rz. 44 aA.
  3. 3. Manssen, StaatsR II, § 12., Rz. 275.
  4. 4. Erbguth/Schlacke, UmweltR, § 4, Rz. 9.
  5. 5. Münch/Kunig, GG Bd. 1 Art. 2, Rz. 63.
  6. 6. Münch/Kunig, GG Bd. 1, Art. 2, Rz 44 aE.
  7. 7. BVerfGE 18, 112; 39, 1.

Das allgemeine Persönlichkeitsrecht (Art. 2 I i.V.m. Art. 1 I GG) – Schema

Kurzeinführung

(1) Das allgemeine Persönlichkeitsrecht stellt eines der nicht explizit normierten, aber von der Rechtsprechung entwickelten Grundrechten dar.1 Grundlegend für dessen Entwicklung waren die Rechtsgedanken, welche von Art. 2 I GG ausgingen.2 Darüber hinaus wird das Grundrecht durch Art. 1 I GG beeinflusst, welcher daneben als Leit- und Auslegungslinie dient.3 Im Übrigen sollte jedoch Zurückhaltung bei der „Erfindung“ neuer Grundrechte durch die Verbindung mit Art. 1 I GG geboten sein, da letztendlich die Gefahr besteht die Menschenwürdegarantie zu banalisieren.4 Für die Klausur muss beachtet werden, dass das allgemeine Persönlichkeitsrecht zwar die allgemeine Handlungsfreiheit aufgrund von Spezialität verdrängt, allerdings hinter spezielleren Grundrechten (z. B. Art. 10 I GG) zurücktritt.5

  1. 1. Grundlegend: BVerfGE 27, 1 (6 ff.); 34, 269 (280 ff.); 35, 202 (219 ff., 238 ff.); ablehnend: Ipsen, StaatsR II, § 18, Rz. 773.
  2. 2. Jarass/Pieroth, GG, Art. 2, Rz. 36.
  3. 3. Dreier/Dreier, GG Bd. 1, Art. 2 I, Rz. 69.
  4. 4. ders., GG Bd. 1, Art. 1, Rz. 47 – 51, 167 f. mit weiteren kritischen Anmerkungen.
  5. 5. Manssen, StaatsR II, § 11., Rz. 244.